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    <title>Experimente einer jungen Schreiberline (O NO! Meine Feder hat sich selbststaendig gemacht!!)</title>
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    <description>O NO! Meine Feder hat sich selbststaendig gemacht!!</description>
    <dc:publisher>Q-fleck</dc:publisher>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:date>2006-01-05T11:03:20Z</dc:date>
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    <title>Experimente einer jungen Schreiberline</title>
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  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1268752/">
    <title>Ein leeres Blatt Papier</title>
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    <description>Ein leeres Blatt Papier&lt;br /&gt;
ist so ein undankbares Ding&lt;br /&gt;
Ganz leer und rein&lt;br /&gt;
so liegt es da&lt;br /&gt;
und grinst mich haemisch an&lt;br /&gt;
Es lacht &lt;br /&gt;
es grient&lt;br /&gt;
es kichert&lt;br /&gt;
faucht&lt;br /&gt;
und fletscht gar fuerchterlich&lt;br /&gt;
da nehm ich es&lt;br /&gt;
zerreiss ich es&lt;br /&gt;
zerbeiss ich es&lt;br /&gt;
und schmeiss es in den Muell&lt;br /&gt;
den ich mit solch bedeppertem Papier&lt;br /&gt;
schon seit ganzen Wochen fuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
copyright Anna Dreher</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/bloggen&quot;&gt;bloggen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-13T14:43:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1108754/">
    <title>Spaziergang</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1108754/</link>
    <description>Herbst. Blätter fallen vom Tode berührt zu Boden und hinterlassen ein traurig kahles Bild nackter Bäume. Ich gehe spazieren, um meiner Gedankenwelt zu entfliehen. Zuviele die Erinnerungen, die auf mich einströmen, wenn ich zu Hause vor dem Schreibtisch hocke. Der Versuch, zu schreiben scheitert; Meine Erinnerungen an dich wollen mich einfach nicht los lassen. Die Gedanken sind frei! rufen sie, und entziehen sich damit aller Kontrolle. So gehe ich nun unter dem herbstlichen Winterhimmel meiner einsamen Wege. Ich beschleunige meine Schritte, versuche, den geistigen Ballast abzuhängen, um endlich allein sein zu können. &lt;br /&gt;
Doch es ist mir unmöglich, mich von deiner Abwesenheit zu befreien. Sie umklammert meine Brust und nimmt mir den Atem, wie es einst deine Anwesenheit tat. Kann ich etwa ohne deine Unterdrückung, deine Qual und deinen Schmerz nicht mehr leben? Ich bekomme Angst. Angst vor der Verrücktheit, die mich ergriffen hat. Der Geruch deines Schweißes, dein keuchender Atem, dein erhitzter Blick verfolgen mich und wecken die alte Furcht in mir. Werde ich dir jemals entfliehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich so laufe kitzelt ein Duft von Sommer meine Nase, inmitten dieser herbstlichen Welt. Nostalgisch denke ich zurück an ferne Kindertage, als der Sommerduft noch Wildheit in mir weckte. In meinen Ohren klingt unser altes Kinderlied und ich summe leise vor mich hin. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ringel rangel rose butter in der dose.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Doch ich bin nicht mehr allein. Ein altbekanntes Stimmchen hat sich zu dem Duft gesellt. &lt;i&gt;Schmalz in den kasten morgen wolln wir fasten &lt;/i&gt;summt es im Einklang mit mir.&lt;br /&gt;
Ich halte an, sehe mich um, bin allein auf dem frostigen Weg. &lt;i&gt;Übermorgen lämmlein schlachten das soll schreien mäh&lt;/i&gt;. Als komme es aus dem Nichts, schwirrt das Stimmchen durch den Wald. Es hallt wider an der kalten Winterluft, um dann im Frühlingshimmel zu verklingen. Mit gesenktem Kopf gehe ich weiter Richtung Heimat, auf der Suche nach dem Vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es gibt kein Vergessen&lt;/i&gt; sagt das Stimmchen neben mir und als ich mich umdrehe, sehe ich sie endlich. An meiner Seite trippelt ein kleines Mädchen mit langem blondem Haar das dem Meinigen gleicht. Auf dem Kopf trägt sie einen Blumenkranz, der nach Sommer riecht. Unsichtbar sind die Abdrücke ihrer schwebenden Füßlein und sie summt noch immer mein Liedchen vor sich hin. Die Leichtigkeit in ihrem Gang und ihrer Stimme macht mich traurig und schwer. Es gibt kein Vergessen.&lt;br /&gt;
&quot;Wo warst du so lange?&quot; frage ich das kleine Mädchen vorwurfsvoll. Sie aber antwortet nicht, lacht nur glockenhell. Wut packt mich und ich schreie mit schriller Stimme: &quot;Wo warst du so lange?&quot; Meine kleine Begleiterin hüpft unbekümmert neben mir her.&lt;br /&gt;
Wie alt ich bin. Verbraucht. Müde. Leer. Kalt. Finster. Dunkelheit bricht über mich herein. &quot;Du hast mich einfach allein gelassen&quot; sage ich leise. Tränen kullern meine Wangen herunter. &lt;i&gt;Ich war die ganze Zeit hier. Aber du wolltest vergessen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich bleibe stehen, setze mich auf einen Baumstumpf, lasse den Tränen freien Lauf. Das Mädchen legt seine Hand auf meinen Kopf. &lt;i&gt;Komm jetzt, gehen wir nach Hause, nun hast du mich ja wiedergefunden.&lt;/i&gt; Als ich in ihr liebliches Gesichtchen sehe, finde ich die Kraft aufzustehen, noch vorn zu sehen, meinen Weg fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Meine kleine Begleiterin leuchtet mir mit dem Licht ihrer Fröhlichkeit. Ein Licht so hell, dass es meine Schatten vertreibt und selbst in meiner Seele ein kleines, längst verlorenes Lichtlein anzündet.&lt;br /&gt;
Ich nehme das Mädchen mit nach Hause und im Traum vereinen wir uns. Ohne das Vergessen kann ich endlich wieder frei sein.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Maerchengeschichten&quot;&gt;Maerchengeschichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-01T08:59:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1049727/">
    <title>Fliegenvorhang</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1049727/</link>
    <description>Oma Josefina hatte den neuen Fliegenvorhang entdeckt. Wie sie da so friedlich auf der Terasse stand, sozusagen vor der Haustuer ihres Enkels, und die nassen Sachen zum zigsten Mal umdrehte, damit sie schneller trockneten, fiel ihr etwas neues ins Auge. Der neue Fliegenvorhang eben.&lt;br /&gt;
Und da es beim Sachen-zum-zigsten-mal-umdrehen nicht so viel zu ueberlegen gibt, dachte sie ueber diese grosse Neuigkeit des Tages nach: Ihr Enkel und dessen faule Freundin hatten einen neuen Fliegenvorhang an der Haustuer angebracht! Und das jetzt, wo doch der Winter seine Faenge auszustrecken im Gange war.&lt;br /&gt;
Josefina wollte sich am Kopf kratzen, konnte aber gerade nicht, da sie ein grosses Handtuch in der einen Hand und zwei Waescheklammern in der anderen hielt. &lt;br /&gt;
Da musste sie doch gleich mal nachfragen, warum die beiden ausgerechnet in dieser kalten, fliegenfreien Jahreszeit einen Fliegenvorhang angebracht hatten.&lt;br /&gt;
Sobald das Handtuch also, natuerlich mit der anderen Seite nach oben und ueberhaupt total verkreuzt und verquert, wieder an seinem Platz hing, trippelte Josefina mit ihren Oemchenschuhen auf die Fliegenvorhang-besetzte Tuer zu. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Daniel&lt;/i&gt; rief sie. Daniel antwortete nicht. &lt;i&gt;Daniel&lt;/i&gt; diesmal hob sie die Stimme noch etwas. &lt;i&gt;Hmmm&lt;/i&gt; schallte es aus dem Zimmer &lt;i&gt;was is&apos;n? &lt;/i&gt;Daniel hoerte sich etwas schlaefrig an, aber Josefina stoerte sich nicht daran, schliesslich war es drei Uhr vorbei und die Mittagszeit war rum. &lt;i&gt;Daniel&lt;/i&gt; rief sie noch einmal &lt;i&gt;ich hab deinen Fliegenvorhang gesehen.&lt;/i&gt; Daniel antwortete nicht. Sie hob dementsprechend die Stimme &lt;i&gt;Daniel, ich hab deinen neuen Fliegenvorhang gesehen!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zimmer toente ein Brummen, dann ein Schlurfen und dann ging die Tuer auf. &lt;i&gt;Oma, was is&apos;n los?&lt;/i&gt; &lt;i&gt;Ich bin grad erst von der Arbeit gekommen und hab mich schlafen gelegt, gleich muss ich ausserdem schon wieder los. Also, was is denn so wichtig ?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;So einen Fliegenvorhang macht man eigentlich im Sommer vor die Tuer &lt;/i&gt;sagte Josefina.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und dafuer hast du mich jetzt geweckt ??&lt;br /&gt;
Ich hab den Vorhang gesehen und wollte nur eben sagen, dass man den eigentlich im Sommer aufhaengt. Im Winter gibt&apos;s doch gar keine Fliegen!&lt;br /&gt;
Ich hab ihn aber jetzt dran gemacht. Gibt&apos;s sonst noch was ?&lt;br /&gt;
Na, dann mach doch was du willst. Musst du jetzt los, soll ich dir ein Kaffee kochen ?&lt;br /&gt;
Nein, Oma, geht schon, ich mach schon selbst.&lt;br /&gt;
Hast du denn heut mittag auch gut gegessen ?&lt;br /&gt;
Klar.&lt;br /&gt;
was hat deine Freundin denn gekocht ?&lt;br /&gt;
OMA!&lt;br /&gt;
Ich frag ja nur. Dann bis spaeter.&lt;br /&gt;
Tschau.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Integration+und+andere+Probleme&quot;&gt;Integration und andere Probleme&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-11T16:04:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1044626/">
    <title>&lt;b&gt;ENTSCHULDIGUNG...&lt;/b&gt;</title>
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    <description>Fuer Meine Abwesenheit Fuer das Nicht-Machen Meiner Hausaufgaben Fuer Meinen Husten Fuer Meinen Unglauben Fuer Meine Zweifel Fuer Die Unordnung Hier Fuer Meinen Hunger Fuer Meine Unfreundlichkeit Fuer Meine Wut Fuer Meine Weichheit Fuer Mein Leben Fuer Meine Faulheit Fuer Meine Angst Fuer Den Dreck Fuer Meine Haessliche Schrift Fuer Diesen Text Fuer Meine Haesslichen Finger Fuer Meine Haare Fuer Mein Strampeln Im Schlaf Fuer Die Brille Fuer Meine Agressivitaet Dass Ich Dich Nicht Gruesse Fuer Mich Fuer Den Gestank Fuer Mein Aussehen Fuer Meine Krankheit Dass Ich So Schnell Gehe Fuer Meine Lustlosigkeit Fuer Meine Arroganz Fuer Meine Langweiligkeit Fuer Meine Schweigsamkeit Dass Ich Dich Einfach Allein Lasse Fuer Meine Knochenknackerei Dass Ich Manchmal Gemein Werde Fuer Meine Schlaefrigkeit Fuer Meine Lesesucht Fuer Meine Arroganz Fuer Meine Einsamkeit Fuer Meine Liebe Dass Ich Nie Putzen Will Fuer Meine Schlauheit Fuer Meine Bessewisserei Fuer Meine Grausamkeit Fuer Meine Gleichgueltigkeit Fuer Meine Schuechternheit Dass Ich Nicht An Mich Glaube Fuer Meine Schnelllebigkeit Dass Ich So Inkonsequent Bin Fuer Meinen Aerger Fuer Meine Kaufsucht Fuer Meine Unordentlichkeit Fuer Mein Nicht-Kommen-Wollen Dass Ich Immer Allein Sein Will Fuer Alles Fuer Meine Langsamen Reaktionen Fuer Meine Dummheit Fuer Meinen Egoismus Fuer Meinen Egozentrismus Dass Ich Zu Spaet Komme Dass Ich Dir Kein Bonbon Anbiete Dass Ich Allein Esse Auch Wenns Dick Macht Fuer Meine Unhoeflichkeit Dass Mir Vieles Peinlich Ist Fuer Mein Staendiges Aufbrausen Dass Ich Nicht An Gott Glaube Fuer Meine Groesse Fuer Meine Schuhgroesse Dass Ich Nur An Mich Selber Denke Dass Mir Alles Egal Ist Fuer Meine Langschlaeferei Fuer Meine Persoenlichkeit Fuer Meine Lust Zum Schreiben Fuer Meine Hohen Erwartungen Fuer Meine Schuldgefuehle Dass Ich Mich Staendig Bedanke Dass Ich Mich Staendig Entschuldige ...</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/-Ich-&quot;&gt;-Ich-&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-10T07:20:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1030081/">
    <title>Taschentuch- Brief</title>
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    <description>Ich schreibe hier auf einem Taschentuch, es ist so weich und rein. &lt;br /&gt;
Vielleicht ein wenig mitgenommen, beschmutzt worden auf dem Weg seines Lebens, bleibt es doch immer rein und sanft. &lt;br /&gt;
Es ist das Bild meiner Gefuehle fuer dich, die so rein und klar waren, anfangs, nur um dann, im Laufe ihres Daseins, Risse zu erleiden, befleckt, beschmutzt zu werden.&lt;br /&gt;
Ich schreibe diesen Brief auf meinen eigenen Gefuehlen, die, genau wie dieses Taschentuch, trotz allem noch das bleiben, was sie sind und waren und immer sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Die+liebe+Liebe&quot;&gt;Die liebe Liebe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-04T12:23:13Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1027688/">
    <title>Ein Baby das vom Himmel fiel II</title>
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    <description>Ich bin nicht wie andere Kinder. Meine Freunde sind nicht wie ich. Wir sind so unterschiedlich, dass es eigentlich schon schwer ist, sie als Freunde zu bezeichnen. Wie koennen sie Freunde sein, wenn sie gar nicht wissen, wer ich bin, woher ich komme ? &lt;br /&gt;
Sie alle haben eine Mutter, oder hatten mal eine, selbst wenn sie sich nicht an sie erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir morgens zur Schule gehen, reden sie und lachen und ich rede und lache mit ihnen. Aber ich bin eigentlich gar nicht da. Mit meinen Gedanken. Mit meinem Koerper. Mein Koerper fuehlt noch immer die Waerme, die mich umgab und die mich dann, ganz ploetzlich, verliess, als ich fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel und der Wind wehte gegen meinen nackten Ruecken und ich schrie nicht und muckste nicht und lachte nicht und tat eigentlich gar nichts sondern horchte nur auf das swuuusch wuusch wuaahh des Windes, der meinen Po liebkoste und meine Ohren wedeln liess waehrend ich fiel fiel fiel und ueber mir nur die Weite des Himmels und unter mir nur die Erde, die auf mich wartete, mir entgegensauste mit einer angsteinfloessenden Geschwindigkeit und mir drohte. &lt;br /&gt;
Ich gehoere hier nicht her, ich bin anders und die Erde wollte mich nicht, von Anfang an. Sie wartete auf mich, damit sie mich morden konnte mit ihren Klippen und Felsen wollte sie meine Haut einritzen bis das Blut spritzte und mein kleines unschuldiges Herzchen aufhoerte zu schlagen, doch sie konnte nicht, konnte nicht, weil da Pietro war, mein Vater, ja, mein Vater ist er, denn er hat mir das Leben geschenkt, als er mich vor dem grausamen Empfang der Erde bewahrte und mich mit seinen grossen rissigen Haenden auffing.&lt;br /&gt;
Zu Unrecht bin ich hier, in einer Welt die nicht die meine ist, in einer Zeit, die nicht die meine ist, mit Menschen, die nicht sind wie ich und es niemals sein werden.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Maerchengeschichten&quot;&gt;Maerchengeschichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-03T16:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1020116/">
    <title>Symbol der Liebe</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1020116/</link>
    <description>Sie wuchs und wuchs die weinrote Rose, offizielles Symbol der Liebe, bis dass der Tag kam, an dem der Gaertner und Blumenladenbesitzer Herr Fior seine Blumenschere zueckte und sie, zusammen mit 19 ihrer Geschwister und ein wenig Gruenzeug in einen Strauss band. Der Tag war gekommen, an dem sie verkauft und ihrem Zweck, Liebe zu manifestieren und Emotionen zu schenken, zugefuehrt werden sollte.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Verkaufstresens stand ein junger Mann, der hektisch immer wieder auf die Uhr blickte und laut ausatmete. &lt;i&gt;Hat wohl Eile der Herr&lt;/i&gt;, dachte die Rose. &lt;br /&gt;
Der Herr bezahlte und trug seine 20 Rosen davon. Im Auto schmiss er sie auf den Ruecksitz, wo sie sofort zu streiten anfingen, da sie viel du dicht neben- und uebereinander lagen und das alles ueberhaupt so ungemuetlich und unbequem war. Die weinrote Rose hatte sich ihren grossen Tag aber romantischer vorgestellt. An ein frisch verliebtes Liebespaar hatte sie gedacht, einen Mann der sie mit Obacht und Vorsicht behandeln wurde, damit sie in ihrem besten Zustand bei seiner Geliebten ankommen wuerden. Aber da hatte sie sich wohl getaeuscht. &lt;br /&gt;
Das Auto stoppte mit einem so heftigen Ruck, dass die Rosen von der Rueckbank auf den Autoboden fielen. Der junge Mann entfernte veraergert ein abgeknicktes Blatt aus dem Strauss und eilte dann, mit den Rosen im Arm, auf ein nahestehendes Haeuschen zu. Er zog seinen Anzug zurecht und drueckte dann auf die Klingel.&lt;br /&gt;
Eine huebsche, junge Frau mit rabenschwarzen Haaren oeffnete die Haustuer, erkannte ihn und - anstatt ihm in die Arme zu fallen - musterte ihn feindselig. Selbst als ihr Blick auf die Rosen fiel, wurde er nicht weicher. &lt;i&gt;Keine Liebe? &lt;/i&gt;fragte sich die Rose verwundert.&lt;br /&gt;
Wohl nicht. &quot;Bitte...&quot; stammelte der junge Mann, aber die Frau liess in nicht zu Wort zu kommen &quot;Bastardo, figlio di puttana, non ti azzardare proprio, non voglio vederti più, vattene via !!&quot; bruellte sie und die Rose verstand - auch wenn sie eigentlich nichts verstand - dass sie wohl sehr veraergert sein musste. &lt;br /&gt;
Die feurige Dame hatte mittlerweile die Haustuer mit Wucht zugeschlagen und den jungen Herrn etwas bedroeppelt stehen lassen.&lt;br /&gt;
Doch schon nach einigen Sekunden fing er sich, sah auf die Uhr, legte die Rosen mit eiligen Bewegungen vor die Haustuer, schrieb hastig etwas auf ein Zettelchen, das er dazu legte und rannte dann zum Auto. Mit quietschenden Reifen fuhr er ab.&lt;br /&gt;
Mit Muehe konnte unsere Rose entziffern, was auf dem Zettelchen geschrieben stand:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Tut mir leid fuer alles, muss jetzt aber zur Arbeit, werde dich anrufen wenn ich Feierabend habe, es wird aber wohl wie immer recht spaet. Bis dann.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Die+liebe+Liebe&quot;&gt;Die liebe Liebe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-30T12:22:52Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1017557/">
    <title>Vergessene Erinnerungen</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1017557/</link>
    <description>&lt;i&gt;oder: Sonntagmorgentraeume&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zog sich die Decke über den Kopf und genoss die Wärme des Bettes. Es war ja schließlich noch früh und so konnte sie es sich leisten ein wenig liegen zu bleiben und Halbschlafträumen hinterher zu hängen.&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und schwebte davon, in einem nicht genau zu definierenden Zustand zwischen wach sein und schlafen, nachdenken und träumen, erinnern und vergessen.&lt;br /&gt;
Sie sah sich selbst, wieder zuhause, wieder bei ihrer Mutter, mit ihren alten Freunden. Sah sich, wie sie mit ihrem kleinen Bruder fangen spielte, wie sie lachte, weinte, schrie und brüllte und nie unzufrieden war. Seufzend drehte sie sich im Bett um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie träumte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war in ihrem Garten, wo die Blumen immer so schön geblüht hatten, selbst im Winter, gelbe, rote und rosa Tupfer im Schnee. Wo sie gebadet hatten und getobt. &lt;br /&gt;
Sie träumte das Gefühl der kleinen glitzernden Wasserperlen auf ihrer Haut, wenn sie an heißen Sommertagen Wasserschlachten gemacht hatten. Erlösende Erfrischung. &lt;br /&gt;
Wie feiner Regen an einem milden Sommertag. . . und der Duft von Vernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnerte sich wie sie im Winter einen Engel im Schnee gesehen hatte, wie sie verwundert gewesen war und überzeugt davon, dass dort ein echter Engel gelegen haben musste und wie ihre Mutter ihr beigebracht hatte selbst einen zu machen. Auch wenn sie wusste, dass ihre Engel nur schlechte Imitationen des echten Schneengels waren. &lt;br /&gt;
Sie sah sich selbst, wie sie abends am Fenster saß, im Kerzenlicht, und träumte und wartete, auf den Engel, der sich sicher noch einmal blicken lassen würde. Wie sie einschlief, mit dem Kopf ans Fenster gelehnt und glücklich lächelnd. &lt;br /&gt;
Sie roch noch einmal die Gerüche des Frühlings, die etwas von einem Neuanfang hatten und von Liebe, die die Luft erfüllte. Sie sah den rosa Frühlingshimmel und sich selbst, klein und tapsig, wie sie spazieren ging an der Hand ihrer Mutter, mit dem kleinen gelben Lieblingskleidchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umarmte ihre kleine Plüschente, die gar nicht so klein war, sondern fast so gross wie sie selbst und mit der sie wichtige Gespräche führte. &lt;br /&gt;
Sie träumte von Hüpfern und von Sprüngen, von Dreck und Schlammschlachten, von Bädern und vom Strand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie aufwachte, war sie nicht sicher, ob sie nur geträumt oder sich erinnert hatte.&lt;br /&gt;
Sie wusste nicht, ob all dies vergessene Erinnerungen oder etwa nur Halbschlafträume waren;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde, dachte sie, während sie sich anzog und ihrem öden, immer gleichen Alltag entgegen ging, ist das doch gar nicht so wichtig.&lt;br /&gt;
Einen Fetzen Glück, einen kleinen Fetzen nur, wollte sie aus ihren Träumereien mit in den Tag nehmen.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Momentaufnahmen&quot;&gt;Momentaufnahmen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-29T16:21:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1015190/">
    <title>&quot;He, Ciccia&quot;</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1015190/</link>
    <description>Ich gehe durch die Stadt, naja Staedtchen, man wuerde wahrscheinlich eher Dorf dazu sagen.&lt;br /&gt;
Die Sonne scheint, die Voegel zwitschern, ein friedlicher, heller Tag.&lt;br /&gt;
Ein wenig gestoert ist mein Genuss nur durch den Anblick unserer Inseljugend: Dicke Schwabbelbaeuche, die, es tut mir leid das zu sagen, einfach widerlich sind, wie sie da so aus den XS T-Shirts und Tops herausquellen.&lt;br /&gt;
Aber unsere Jugend ist ja heutzutage selbstbewusst, sie brauchen ihren Koerper eben nicht zu verstecken und koennen sich erlauben, 34 zu tragen, auch wenn eigentlich 44-46 die passendere Groesse waere. &lt;br /&gt;
Aber wenn das Muster nun mal so schoen ist...&lt;br /&gt;
Dass das Muster bei der Spannung unter der das arme Shirt steht gar nicht mehr zu erkennen ist, darauf sind sie wohl noch nicht gekommen.&lt;br /&gt;
Und dass die Jungs heutzutage anstatt, wie es hier im Land der Zitronen sonst ueblich war, &quot;Ciao, bella&quot;, den Maedels nun &quot;He, Ciccia&quot; hinterherrufen, ist auch nur die natuerliche Folge dieses Umstands. &lt;br /&gt;
Kleine Anmerkung fuer die Unwissenden: &quot;Ciccia&quot; ist das italienische Equivalent fuer &quot;Fett&quot;, oder in diesem Kontext eben &quot;Dickerchen&quot;. &lt;br /&gt;
Naja, sie haben ja auch eigentlich nicht das Recht, sich dies zu Herzen zu nehmen, denn wenn das erste was man sieht der Schwabbelbauch ist, der ueber den Hosenbund und unter dem T-Shirt hervor bewegungsfreudig gruesst, ist das nun mal der Spruch, der einem in den Sinn kommt. &lt;br /&gt;
In diesem Sinne: &quot;He, Ciccia!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Selbstbewusstsein kann man&apos;s eben auch uebertreiben.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Inselalltag&quot;&gt;Inselalltag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-29T05:49:52Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1013216/">
    <title>Ist mein Geschreibsel wirklich so langweilig?</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1013216/</link>
    <description>Diese Frage hat mich als von der - wenn auch nicht Anerkennung - so doch Aufmerksamkeit anderer abhaengingen Moechtegern-Schreiberin heute angesprungen. &lt;br /&gt;
Nach drei Tagen emsigem Schreiben und Beitraege hosten blicke ich auf meine Kommentarliste und sehe - eine NULL! Eine echte, perfekte, laenglich-runde NULL. &lt;br /&gt;
Kein einziger Kommentar-- niemand hat irgendwas zu meinen Schreibversuchen zu sagen, weder Lob noch Kritik, Zustimmung oder Ablehnung, nein, Gleichgueltigkeit... Langeweile!&lt;br /&gt;
Das gibt mir zu denken: Schreibe ich so langweilige DInge ? Sind die Fragen, die ich mir stelle so weit entfernt von denen, die sich andere stellen ? Was ist das Geheimnis erfolgreichen Bloggens ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin dankbar ueber Aufklaerung !!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Anm. d. R.: &lt;/i&gt;&lt;i&gt;(dies ist natuerlich ein versteckter Versuch, Kommentare zumindest zu dieser Fragestellung zu ernten...)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke!!</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/bloggen&quot;&gt;bloggen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-28T12:11:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1010644/">
    <title>Von Ehrgeiz und Lustlosigkeit</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1010644/</link>
    <description>&lt;i&gt;Ich will Autorin werden!&lt;/i&gt; ruft mein Ehrgeiz aergerlich und setzt sich vor den PC um endlich mit dem Schreiben weiter zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich hab aber grad keine Lust.&lt;/i&gt; haelt die Lustlosigkeit, in spontaner Solidaritaet mit ihrem Namen dagegen. Dabei wirft sie einen sehnsuchtsvollen Blick auf das Bett.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wie eintoenig du bist, immer dieselbe Leier. Nu raff dich doch mal auf!&lt;/i&gt; der Ehrgeiz laechelt ermutigend und oeffnet die aktuellste Schreib-idee-datei. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ooch, muss das denn jetzt sein ? Wir haben doch noch den ganzen Tag Zeit. Guck doch erst mal was so im Fernsehen kommt!&lt;/i&gt; Auf ihre ganz eigene Art und Weise ist die Lustlosigkeit auch irgendwie ehrgeizig. Wenn sie erst mal ein Ziel hat - in diesem (und fast jedem anderen) Fall das in die Roehre glotzen - gibt sie nicht so schnell auf.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Anstatt unsere Zeit mit streiten zu vergeuden koennten wir schon laengst am Schreiben sein&lt;/i&gt;! noergelt der Ehrgeiz und zieht eine Schmollgrimasse.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;- Ja, oder gemuetlich vorm Fernseher sitzen!&lt;br /&gt;
- Faengt das schon wieder an ?&lt;br /&gt;
- Wir haben doch noch Zeit, wir sind doch noch sooo jung.&lt;br /&gt;
- Du bist ein faules Stueck! Niemals wirst du irgendwas auf die Reihe kriegen, niemals!&lt;br /&gt;
- Was glaubst denn du, wenn du dich hier hinsetzt und dumme Texte schreibst wirst du mal beruehmt? Ganz schoen ingebildet!&lt;br /&gt;
- Das glaube ich ja nicht, jetzt wirst du auch noch frech mit deiner Faulheit!&lt;br /&gt;
- Ich bin gar nicht faul, ich hab nur jetzt, in diesem Moment, grad ueberhaupt keine Lust!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit das nicht ewig so weitergeht, trenne ich die beiden, greife zu einem Buch und lese lieber - anstatt zu schreiben. Ersticke ihre Stimmen die rufen &lt;i&gt;So wird nie was aus dir!&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Schon wieder lesen? &lt;/i&gt;in den Geschichten meiner imaginaeren Wegbegleiter, bis es Zeit geworden ist, alles auf morgen zu verschieben.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Momentaufnahmen&quot;&gt;Momentaufnahmen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-27T16:49:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1009775/">
    <title>Sklaverei</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1009775/</link>
    <description>&lt;i&gt;Hey du&lt;/i&gt;, sagt Marie zu Ariel, &lt;i&gt;nimm mal meine Tasche und trag sie da rueber, ich will mich naemlich umsetzen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ariel senkt den Kopf, nimmt die Tasche und traegt sie zur anderen Seite des Klassenraums, waehrend Marie weiterhin in ein Gespraech mit einem ihrer Schwaerme versunken ist.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ariel&lt;/i&gt;, rufe ich sie zu mir, &lt;i&gt;wieso traegst du denn Maries Tasche durch die Gegend?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wir sind Freundinnen&lt;/i&gt;, antwortet Ariel voller Stolz.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ach so&lt;/i&gt;, denke ich, und ueberlege, wann ich Marie das letzte Mal Ariels Tasche herumtragen sah. &lt;br /&gt;
Noch nie.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Inselalltag&quot;&gt;Inselalltag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-27T11:39:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1007737/">
    <title>Ein Baby das vom Himmel fiel</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1007737/</link>
    <description>&lt;i&gt;Liebes Tagebuch,&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Pietro ist der beste Vater, den ich mir vorstellen kann. Auch wenn ich natuerlich weiss, dass er eigentlich gar nicht mein richtiger Vater ist. Und seltsam ist es auch, dass ich keine Mutter habe. Eigentlich habe ich ja ueberhaupt keine Eltern wenn man&apos;s sich genau ueberlegt. Der Gedanke macht mich traurig. &lt;br /&gt;
Woher komme ich eigentlich? Wer bin ich ?&lt;br /&gt;
In der Schule habe ich gelernt, dass die Kinder ganz viel von ihren Eltern erben, durch das DAN heisst das glaub ich. Das wird alles schon vor der Geburt festgelegt. &lt;br /&gt;
Ich bin aber anders, auch wenn ich das niemandem sagen darf. Ich bin gar nicht richtig geboren worden sondern einfach so vom Himmel gefallen. Lustige Vorstellung. Wie die wohl alle geguckt haben, als ich da so runtergesaust kam ? Schade, dass ich mich nicht mehr erinnern kann.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Maerchengeschichten&quot;&gt;Maerchengeschichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T16:51:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1006310/">
    <title>Steitgespraech II</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1006310/</link>
    <description>&lt;i&gt;(was danach geschah)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: Bist du noch sauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er: Nein. Ich war auch eigentlich gar nicht sauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: Wie du warst nicht sauer ? Du hast mich voll bloede angemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er: Ich hab dich doch nur gefragt, warum du nicht angerufen hast. Wieso hast du dich denn gleich angegriffen gefuehlt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: Wahrscheinlich hatte ich ein kleines schlechtes Gewissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er: Du haettest dich doch nur entschuldigen brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: Naja, entschuldigen. Wofuer denn ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er (grinsend): Wenn schon nichts anderes, dann einfach, um den Hausfrieden gerade zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie(grinsend): Wahrscheinlich hast du recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und am Ende liebten sie sich doch und lebten gluecklich und zufrieden (mehr oder weniger) bis an das Ende ihrer Tage...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Die+liebe+Liebe&quot;&gt;Die liebe Liebe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T10:22:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1005867/">
    <title>Ein Moment der bleibt</title>
    <link>http://geschichtenbuch.twoday.net/stories/1005867/</link>
    <description>Das ist er, der Augenblick, auf den ich den ganzen Abend schon gewartet habe. Eigentlich sogar schon die ganze Woche, wenn nicht mein ganzes Leben lang. Ich habe mich vorbereitet, indem ich mein bestes Kleid angezogen und viele Stunden im Bad verbracht habe, mich schminkend. Zumindest habe ich das versucht. Ich habe mein Bestes gegeben und, zumindest scheint es so, meine Anstrengung hat Fruechte getragen! Jetzt ist er da, der Augenblick, der schoenste und aufregenste meines Lebens. Deine Hand in meiner, aus deiner Initiative, ich habe mich gar nicht geruehrt sondern dich einfach machen lassen und du hast meine Hand genommen und sie festgehalten, einfach so, ohne viele Worte.&lt;br /&gt;
Es ist, als waere ich endlich in den Hafen eingefahren, nach einer langen stuermischen Nacht auf See. Auch wenn es nicht, oder noch nicht, der Hafen der Ehe ist, so gibt er mir doch Schutz und endlich die Moeglichkeit, festes Land zu betreten. In mir breitet sich Euphorie aus und ich kann mir ein begluecktes Laecheln nicht verkneifen. Aber vielleicht ist das ja auch gut so, dann siehst du wenigstens, dass deine Geste mich gluecklich gemacht hat und dass ich deine Gefuehle teile. Warum bin ich bloss immer noch so unsicher? Hier ist er doch endlich der Beweis auf den ich so lange gewartet habe. Du liebst mich, genau so, oder zumindest aehnlich, wie ich dich! Schon sehe ich Haus und Kinder auf uns zu eilen und eine glueckliche Zukunft, bis dass der Tod uns scheidet. Und auch der wird uns nicht scheiden, denn wenn wir schon sterben muessen, so werden wir dies zusammen tun! Nie mehr werden wir allein sein sondern unser ganzes Leben in intimer Zweisamkeit verbringen. Dein warmer Haendedruck sagt Alles, mehr brauche ich gar nicht, das ist das Ende meiners Todes und der Anfang meines Lebens.&lt;br /&gt;
Dies ist der Moment, der mein - und dein - Leben fuer immer veraendern wird, der uns zusammenschweissen wird wie zwei Eisenteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch als ich deinen Blick auffange, erstarrt mein Herz zu Eis. Du schaust mich an mit schwerer Traurigkeit und nicht mit Liebe. Du sagst mir, dass du traurig bist, weil deine grosse Liebe dich nicht wieder liebt. Du sagst, du brauchest meinen Trost und meinen Beistand, meine Kraft und meinen Mut. Du sagst, ich sei dein einziger Halt in dieser Welt, die vor deinen Augen verschwaemme. &lt;br /&gt;
Und ich verstehe dich. Was du sagst, sind gestohlene Worte, denn sie koennten auch aus meinem Munde kommen. Ich moechte weinen, schreien, bruellen und mich von meinem Schmerz befreien. Doch da ist noch immer deine Hand, die mich, nicht liebevoll, nein, hilfesuchend festhaelt und mich mit mit dir in den Abgrund zieht.&lt;br /&gt;
Ist denn die Liebe tot? Trifft denn Cupidos Pfeil nur um Leid zu erwecken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist er, der Augenblick, der mein ganzes Leben veraendern wird. Der Augenblick, in dem ich lerne, lernen muss, was Schmerz ist und Verlust. Verlust von etwas, was ich niemals besessen, sondern immer nur getraeumt, ertraeumt, habe.</description>
    <dc:creator>Q-fleck</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geschichtenbuch.twoday.net/topics/Momentaufnahmen&quot;&gt;Momentaufnahmen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Q-fleck</dc:rights>
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