Ein Baby das vom Himmel fiel II
Ich bin nicht wie andere Kinder. Meine Freunde sind nicht wie ich. Wir sind so unterschiedlich, dass es eigentlich schon schwer ist, sie als Freunde zu bezeichnen. Wie koennen sie Freunde sein, wenn sie gar nicht wissen, wer ich bin, woher ich komme ?
Sie alle haben eine Mutter, oder hatten mal eine, selbst wenn sie sich nicht an sie erinnern.
Wenn wir morgens zur Schule gehen, reden sie und lachen und ich rede und lache mit ihnen. Aber ich bin eigentlich gar nicht da. Mit meinen Gedanken. Mit meinem Koerper. Mein Koerper fuehlt noch immer die Waerme, die mich umgab und die mich dann, ganz ploetzlich, verliess, als ich fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel und der Wind wehte gegen meinen nackten Ruecken und ich schrie nicht und muckste nicht und lachte nicht und tat eigentlich gar nichts sondern horchte nur auf das swuuusch wuusch wuaahh des Windes, der meinen Po liebkoste und meine Ohren wedeln liess waehrend ich fiel fiel fiel und ueber mir nur die Weite des Himmels und unter mir nur die Erde, die auf mich wartete, mir entgegensauste mit einer angsteinfloessenden Geschwindigkeit und mir drohte.
Ich gehoere hier nicht her, ich bin anders und die Erde wollte mich nicht, von Anfang an. Sie wartete auf mich, damit sie mich morden konnte mit ihren Klippen und Felsen wollte sie meine Haut einritzen bis das Blut spritzte und mein kleines unschuldiges Herzchen aufhoerte zu schlagen, doch sie konnte nicht, konnte nicht, weil da Pietro war, mein Vater, ja, mein Vater ist er, denn er hat mir das Leben geschenkt, als er mich vor dem grausamen Empfang der Erde bewahrte und mich mit seinen grossen rissigen Haenden auffing.
Zu Unrecht bin ich hier, in einer Welt die nicht die meine ist, in einer Zeit, die nicht die meine ist, mit Menschen, die nicht sind wie ich und es niemals sein werden.
Sie alle haben eine Mutter, oder hatten mal eine, selbst wenn sie sich nicht an sie erinnern.
Wenn wir morgens zur Schule gehen, reden sie und lachen und ich rede und lache mit ihnen. Aber ich bin eigentlich gar nicht da. Mit meinen Gedanken. Mit meinem Koerper. Mein Koerper fuehlt noch immer die Waerme, die mich umgab und die mich dann, ganz ploetzlich, verliess, als ich fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel fiel und der Wind wehte gegen meinen nackten Ruecken und ich schrie nicht und muckste nicht und lachte nicht und tat eigentlich gar nichts sondern horchte nur auf das swuuusch wuusch wuaahh des Windes, der meinen Po liebkoste und meine Ohren wedeln liess waehrend ich fiel fiel fiel und ueber mir nur die Weite des Himmels und unter mir nur die Erde, die auf mich wartete, mir entgegensauste mit einer angsteinfloessenden Geschwindigkeit und mir drohte.
Ich gehoere hier nicht her, ich bin anders und die Erde wollte mich nicht, von Anfang an. Sie wartete auf mich, damit sie mich morden konnte mit ihren Klippen und Felsen wollte sie meine Haut einritzen bis das Blut spritzte und mein kleines unschuldiges Herzchen aufhoerte zu schlagen, doch sie konnte nicht, konnte nicht, weil da Pietro war, mein Vater, ja, mein Vater ist er, denn er hat mir das Leben geschenkt, als er mich vor dem grausamen Empfang der Erde bewahrte und mich mit seinen grossen rissigen Haenden auffing.
Zu Unrecht bin ich hier, in einer Welt die nicht die meine ist, in einer Zeit, die nicht die meine ist, mit Menschen, die nicht sind wie ich und es niemals sein werden.
Q-fleck - 3. Okt, 18:18




