Symbol der Liebe
Sie wuchs und wuchs die weinrote Rose, offizielles Symbol der Liebe, bis dass der Tag kam, an dem der Gaertner und Blumenladenbesitzer Herr Fior seine Blumenschere zueckte und sie, zusammen mit 19 ihrer Geschwister und ein wenig Gruenzeug in einen Strauss band. Der Tag war gekommen, an dem sie verkauft und ihrem Zweck, Liebe zu manifestieren und Emotionen zu schenken, zugefuehrt werden sollte.
Auf der anderen Seite des Verkaufstresens stand ein junger Mann, der hektisch immer wieder auf die Uhr blickte und laut ausatmete. Hat wohl Eile der Herr, dachte die Rose.
Der Herr bezahlte und trug seine 20 Rosen davon. Im Auto schmiss er sie auf den Ruecksitz, wo sie sofort zu streiten anfingen, da sie viel du dicht neben- und uebereinander lagen und das alles ueberhaupt so ungemuetlich und unbequem war. Die weinrote Rose hatte sich ihren grossen Tag aber romantischer vorgestellt. An ein frisch verliebtes Liebespaar hatte sie gedacht, einen Mann der sie mit Obacht und Vorsicht behandeln wurde, damit sie in ihrem besten Zustand bei seiner Geliebten ankommen wuerden. Aber da hatte sie sich wohl getaeuscht.
Das Auto stoppte mit einem so heftigen Ruck, dass die Rosen von der Rueckbank auf den Autoboden fielen. Der junge Mann entfernte veraergert ein abgeknicktes Blatt aus dem Strauss und eilte dann, mit den Rosen im Arm, auf ein nahestehendes Haeuschen zu. Er zog seinen Anzug zurecht und drueckte dann auf die Klingel.
Eine huebsche, junge Frau mit rabenschwarzen Haaren oeffnete die Haustuer, erkannte ihn und - anstatt ihm in die Arme zu fallen - musterte ihn feindselig. Selbst als ihr Blick auf die Rosen fiel, wurde er nicht weicher. Keine Liebe? fragte sich die Rose verwundert.
Wohl nicht. "Bitte..." stammelte der junge Mann, aber die Frau liess in nicht zu Wort zu kommen "Bastardo, figlio di puttana, non ti azzardare proprio, non voglio vederti più, vattene via !!" bruellte sie und die Rose verstand - auch wenn sie eigentlich nichts verstand - dass sie wohl sehr veraergert sein musste.
Die feurige Dame hatte mittlerweile die Haustuer mit Wucht zugeschlagen und den jungen Herrn etwas bedroeppelt stehen lassen.
Doch schon nach einigen Sekunden fing er sich, sah auf die Uhr, legte die Rosen mit eiligen Bewegungen vor die Haustuer, schrieb hastig etwas auf ein Zettelchen, das er dazu legte und rannte dann zum Auto. Mit quietschenden Reifen fuhr er ab.
Mit Muehe konnte unsere Rose entziffern, was auf dem Zettelchen geschrieben stand:
Tut mir leid fuer alles, muss jetzt aber zur Arbeit, werde dich anrufen wenn ich Feierabend habe, es wird aber wohl wie immer recht spaet. Bis dann.
Auf der anderen Seite des Verkaufstresens stand ein junger Mann, der hektisch immer wieder auf die Uhr blickte und laut ausatmete. Hat wohl Eile der Herr, dachte die Rose.
Der Herr bezahlte und trug seine 20 Rosen davon. Im Auto schmiss er sie auf den Ruecksitz, wo sie sofort zu streiten anfingen, da sie viel du dicht neben- und uebereinander lagen und das alles ueberhaupt so ungemuetlich und unbequem war. Die weinrote Rose hatte sich ihren grossen Tag aber romantischer vorgestellt. An ein frisch verliebtes Liebespaar hatte sie gedacht, einen Mann der sie mit Obacht und Vorsicht behandeln wurde, damit sie in ihrem besten Zustand bei seiner Geliebten ankommen wuerden. Aber da hatte sie sich wohl getaeuscht.
Das Auto stoppte mit einem so heftigen Ruck, dass die Rosen von der Rueckbank auf den Autoboden fielen. Der junge Mann entfernte veraergert ein abgeknicktes Blatt aus dem Strauss und eilte dann, mit den Rosen im Arm, auf ein nahestehendes Haeuschen zu. Er zog seinen Anzug zurecht und drueckte dann auf die Klingel.
Eine huebsche, junge Frau mit rabenschwarzen Haaren oeffnete die Haustuer, erkannte ihn und - anstatt ihm in die Arme zu fallen - musterte ihn feindselig. Selbst als ihr Blick auf die Rosen fiel, wurde er nicht weicher. Keine Liebe? fragte sich die Rose verwundert.
Wohl nicht. "Bitte..." stammelte der junge Mann, aber die Frau liess in nicht zu Wort zu kommen "Bastardo, figlio di puttana, non ti azzardare proprio, non voglio vederti più, vattene via !!" bruellte sie und die Rose verstand - auch wenn sie eigentlich nichts verstand - dass sie wohl sehr veraergert sein musste.
Die feurige Dame hatte mittlerweile die Haustuer mit Wucht zugeschlagen und den jungen Herrn etwas bedroeppelt stehen lassen.
Doch schon nach einigen Sekunden fing er sich, sah auf die Uhr, legte die Rosen mit eiligen Bewegungen vor die Haustuer, schrieb hastig etwas auf ein Zettelchen, das er dazu legte und rannte dann zum Auto. Mit quietschenden Reifen fuhr er ab.
Mit Muehe konnte unsere Rose entziffern, was auf dem Zettelchen geschrieben stand:
Tut mir leid fuer alles, muss jetzt aber zur Arbeit, werde dich anrufen wenn ich Feierabend habe, es wird aber wohl wie immer recht spaet. Bis dann.
Q-fleck - 30. Sep, 14:22




